Jul 28

Montag

Freundschaft

geschrieben von Meikchen um 11:19 Uhr.

Aus gegebenem Anlass über die Freundschaft:

Was wäre das Leben ohne Freunde? Richtig… nichts! Denn: mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse teilen, wenn nicht mit unseren Freunden!?!

“Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.” Um mich mal den Worten Ralph Waldo Emersons zu bedienen. Natürlich ist es nicht immer leicht, ein Freund zu sein…doch wenn man es recht bedenkt: mit ein kleinwenig Anstrengung sollte es einem doch gelingen. Darunter zählt auch, sein Gegenüber mit all seinen kleinen Macken, Ecken und Kanten so zu mögen bzw. anzunehmen, wie er ist…

Es ist von Natur aus auch schon immer so, dass Menschen ihre Freunde einteilen: es gibt auf dieser Welt (so hab ich mir sagen lassen) Smalltalkbekanntschaften (zählen die überhaupt zur Kategorie „Freunde“??), „normale“ Freunde (was auch immer DAS ist!), gute Freunde und beste Freunde. Doch wenn wir ehrlich sind: Was bringt uns eine solche Einteilung?

Meiner Meinung nach nicht viel, denn entweder sind die Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, Freunde oder eben nicht! Die Steigerung „gut, besser, am Besten (oder doch Paulaner?!) kann man einfach nur auf Bier anwenden…und in diesem Falle würde es sicherlicht nicht Paulaner werden! Bei Freunden sind solche Einteilungen fehl am Platz!

Wer reflektiert, ohne sich selbst zu bescheißen, wird merken, dass die Menschen, die man selbst vormals als „beste/bester“ bezeichnet hat, oftmals längst keinen Platz mehr im jetzigen Leben haben. Das kann viele Gründe haben… meistens lebt man sich im Laufe der Zeit jedoch schlichtweg auseinander. Deshalb die Gründe in seinem Gegenüber zu suchen, oder gar die eigenen Unzulänglichkeiten auf die andere Person zu projizieren, zeugt nicht gerade von geistiger Reife, doch auch diese Art von Menschen soll es geben. Es ist nun mal eben immer leichter, anderen den schwarzen Peter unterzumauscheln, als die Suppe, die man sich selbst eingebrockt hat, auszulöffeln.

Seinen eigenen Status als Freund kann man auch nicht dadurch „aufpolieren“, indem man andere Freunde herabsetzt, grundlos kritisiert, stalkt oder beleidigt… (erst recht nicht, wenn man diese gar nicht kennt!) Aber na ja…alles soll vorkommen in dieser großen, verrückten Welt! Kann man machen nix, oder wie war das?! Selbst Blaise Pascale wusste davon ein Lied zu singen als er sagte: „Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüssten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe“

Doch sei es wie es sei, ich schließe mich Marcus Tullius Cicero und seiner Aussage

„Das schönste Geschenk, das die Götter den Menschen verliehen, ist die Freundschaft.
Mögen manche auch den Reichtum, die Macht, die Ehre oder die Gesundheit preisen,
ich ziehe Freundschaft und Weisheit allen anderen Gütern vor.
Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch am meisten nach Freundschaft.“

an.

Ohne Freunde, sind wir nichts auf dieser Welt! Mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse…schlichtweg unser Leben teilen, wenn nicht mit ihnen?!
Deshalb bin ich froh, dankbar und stolz, so tolle Freunde auf diesem Planeten gefunden zu haben! Ich würde sie / euch für kein Geld dieser Welt mehr hergeben wollen!

| Trackback | Kurzlink

Einen Kommentar verfassen