Mrz 22

Sonntag

Um endlich einmal die neue Kamera zu testen, war ich am Freitag und Samstag unterwegs ein paar erste Eindrücke sammeln.
Die Ergebnisse habe ich in zwei Alben auf Flickr hochgeladen:
Sunsets
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und Fotosafari 2/09
[flickr album=72157615598126871 num=6 size=Small]

Das Photographieren mit der Alpha 350 macht Spaß. Sie ist etwas leichter zu bedienen als die Konica Minolta D7,  das hängt auch damit zusammen, dass die Konica Minolta D7 einfach mehr Einstellmöglichkeiten hat. Beispielsweise fehlt der Alpha das Speichern von Programmeinstellungen als Presets. Andere Einstellungen sind schlichtweg nur noch über das digitale Menü erreichbar und nicht über ein Drehrädchen, wie etwa die Belichtungskorrektur. Die Menüführung ist hierbei aber ansonsten weitestgehend identisch; hinzu kam ein FN-Button, mit dem man die wichtigsten Einstellungen, wie AF-Modus, Weißabgleich, etc. direkt verfügbar hat.

Was man hingegen als Schnick-Schnack bezeichnen kann, ist das 2,7″ große, schwenkbare Display mit Liveview-Funktionalität.
Das Display lässt sich damit so einrichten, dass man, wenn man von oben auf das Kameragehäuse schaut, sehen kann, was im Sucher angezeigt würde.

Für welche Situationen ist das nun aber nützlich? – Also in der Fotosafari 2/09 habe ich diese Möglichkeit schon zweimal (ich war selbst überrascht ;) ) wahrgenommen und zwar folgendermaßen:

DSC00461

Diese Art von Baum-Foto hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. Man hält die Kamera dabei peilrecht nach oben und versucht sein Glück, ohne vorher durch den Sucher zu schauen.

Lösung:  Display ausfahren und bequem drauf schauen; Fokus-Messbereiche sind explizit markiert. Das Ergebnis wird also wesentlich genauer.

Variante zwei: 

Man hat die Kamera irgendwo aufliegen oder auf ein Stativ gespannt, um ein Objekt aufzunehmen, was sich in Bodennähe befindet. Das wäre dann aber wirklich die Variante für Faule -Wie war das? Ich hab’s schon zweimal benutzt? Naja! ;-P

Der Nachteil des Displays liegt natürlich auf der Hand:
Sobald es mit Liveview betrieben wird, kann man dem Akku zugucken, wie er immer leerer wird und dabei hat man noch kein einziges Bild geschossen. Das mag jetzt für den ein oder anderen etwas übertrieben klingen, aber wenn man bedenkt, dass zum einen die Umsetzung des Live-Bildes vom Bildsensor auf das Display erfordert zusätzliche  Rechenleistung erfolgt und zum anderen bei Tageslicht das Display auf voller Helligkeit arbeitet, lässt sich das Ganze schon nachvollziehen.

Ich persönlich arbeite sowieso lieber -man möchte fast sagen oldschool- mit dem Sucher. Damit kann dann auch noch der Eye-Start verwendet werden; Auslösen des Autofokus bei Annäherung des Auges am Sucher. (Kann auch Nerven kosten, ist klar ;-) )

Während des Schreibens ist mir noch eine weitere grundsätzliche Einsatzmöglichkeit für Liveview eingefallen:
Manchmal hat man stark mit dem Einfall des Sonnenlichts zu kämpfen, wenn man durch den Sucher linst, was meistens dazu führt, dass man die Werte, die dort angezeigt werden, nicht mehr lesen kann. Das Display auf der Rückseite hingegen ist so Hell, dass man keine Probleme haben sollte. Leider lässt sich das so nicht auf Dauer umsetzen, es sei denn man hat vielleicht einen Batteriegriff mit zwei Akkus im Einsatz. Das wäre dann aber eine Lösung zu einem Problem, das man vorher noch garnicht hatte.

Das Wochenende ist noch lang und das Wetter zeigt sich momentan, mal abgesehen von der Kälte ja wieder von seiner besten Seite. Also werden demnächst wahrscheinlich noch weitere solcher Posts folgen ;-)

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