Jul 01

Freitag

Kollege hat mir gerade geschrieben und ich musste das einfach verbloggen:

Hab mir eben Süßigkeiten vom Nachbarbüro geholt. Gummibärchen, Schoko  und so.
Gefärliche Sache wenn man auf dem Tisch auch noch Kondensatoren liegen hat…
Ich habs aber noch gemerkt bevor ich einen im Mund hatte

Hrhrhr.

 

Jun 15

Mittwoch

Menschen!!!!

geschrieben von kathrin um 17:52 Uhr.

[Auf einfachen Wunsch eines einzelnen Lennys, werd ich meinem Ärger des gestrigen Tags doch noch Luft machen...
Wollte diesen Tag mal unkommentiert lassen, aber wenn ich schon nen virtuellen Stock zugeworfen bekomme, kann ich mich da ja fast nicht entziehen.]

Seit nunmehr einigen Jahren nutze ich recht häufig, wenn auch nicht ganz freiwillig, öffentliche Verkehrsmittel, und hauptsächlich den Service der wunderbaren Deutschen Bahn…
Dass ich mittlerweile zum selektiven Misanthropen aus Leidenschaft mutiert bin, ist nicht zuletzt ihr Verdienst. Selten begegnen (zumindest mir) so viele Menschen, deren Gegenwart ich missen möchte, wie während meiner Pendlerfahrten im Regionalexpress.

[Ein kurzer Einschub: Du merkst schon, ich werd zum Link-Monster, weil ich endlich ma realisiert hab, dass das kein Hexenwerk ist :P
Darüber hinaus sitze ich hier gerade mit stolzgeschwellter Brust, weil mein Blogeintrag zur selektiven Misanthropie nicht nur der erste hit bei Google ist, sondern gleich die ersten 4 (ja, V-I-E-R) hits zu meinem Artikel führen!! BAM! -ja, ich weiß..'selektive Misanthropie' ist nicht gerade ein Standardsuchbegriff, aber SCHEISSEGAL!! :D]

Schnell zurück zum Thema, bevor mir vor lauter YAY nicht mehr nach BUH ist!

Ok…wo war ich?
Ach ja! Die Deutsche Bahn…Sodom UND Gomorrha! Das notwendige Übel! Quell der Aggression! Ewiges Narf!

Nachdem ich einen zwar arbeitsreichen, aber dennoch angenehmen Tag im benachbarten Ausland verbracht hatte, war mir am späten Nachmittag dann doch wieder nach heimatlichen Gefilden zumute. -’später Nachmittag’ und ‘Zug’ ist im Übrigen keine gute Kombination, wenn man Wert auf die Einhaltung des eigenen Tanzbereichs legt…
Aber dazu gleich mehr…

Erst mal muss der Zug ja ankommen! Oft schon ein Knackpunkt…So auch gestern…Natürlich!
Bis der Regionalexpress nach Saarbrücken mit 15 minütiger Verspätung eintraf, war er schon kein Regionalexpress nach Saarbrücken mehr, sondern nur noch ‘ne Bummelbahn nach St. Ingbert. Lang leben die Gleisarbeiten!
Der Bahnsteig war bis zum Bersten mit Menschen gefüllt, die sich lautstark über diesen Umstand aufregten, und sich dazu auch gerne in Kleingruppen zusammenfanden, um ihrem Unmut ob der Verspätung/Streckensperrung, sowie die gesamte Geschichte ihrer Bahnerlebnisse kund zu tun. Motzen verbindet. -Ich mach das nich, weil ich es viel lieber hier brühwarm aufschreiben wollte. :P
In solchen Momenten (man mag es kaum glauben, es ist mir selbst ein Rätsel) bin ich eher der Typ Mensch, der sich denkt: Jo…was soll’s…ist halt so! Bringt ja auch nichts, sich darüber jetzt Falten in die Stirn zu graben.
Selbstredend war ich wenig begeistert darüber, dass mein Anschlusszug wohl damit nicht mehr MEIN Anschlusszug sein würde, aber -wie schon gesagt- kann man halt nichts machen.

Der minimäusekleine Zug (wahnwitzige 2 Abteile) trudelte also genüsslich ein, Menschen drängten sich ohne Rücksicht auf Verluste und todesmutig zur Tür. -Todesmutig, weil das meist schon passiert, bevor der Zug steht, denn das kostet nur unnötig Zeit, die ein anderer, teufelskerliger Draufgänger nutzen könnte, um sich einen Sitzplatz zu beschaffen, der ihm nicht zusteht! Nicht auszudenken!

Wie es der Zufall wollte, hielt der Zug ausgerechnet so, dass sich dort, wo ich stand, der Eingang zum Paradies darbot. Der Laie mag es für eine Zugtür gehalten haben, aber die Aufregung und Kuschelwut der (gefühlten) 30 Menschen um mich herum ließen vermuten, dass ewiges Glück und 72 Jungfrauen (oder war es doch nur ein Obstkorb?) im Innern auf uns warteten.

Voller Eifer, und ohne die ankommenden Menschen ungehindert aussteigen zu lassen, ging das Gedränge auch gleich los. -Da mir die Sonne aus dem Arsch scheint, wurde ich recht zügig (!) ins Abteil gespült und an einer (noch) leeren Vierer-Sitzgruppe abgelegt. Kaum konnte ich dieses Glück genießen, als auch schon ein Mann mittleren Alters (Marke ‘Mittlebenskrise’) beschloss, dass es viel toller ist, sich fast auf meinem Schoß niederzulassen, als sich zu seinen beiden Bekannten zu gesellen, die ihm zuvor zum Austausch seiner Verkehrs(mittel)probleme Ohren und Aufmerksamkeit offeriert hatten. Natürlich stand auch die freie Bank mir gegenüber nicht zur Debatte…
Ich nehme an, er hat mich mit einer der 72 Jungfrauen verwechselt.

Da ich nicht sonderlich auf Vollkontakt mit fremden Verkehrsproblemen stehe, verzog ich mich sogleich weiter in meine Ecke. Da ‘Wegrutschen’ wohl das neue ‘Ich steh drauf!’ ist, kam er mir gleich nach.

Wieder Vollkontakt

Etwas energischer rückte ich erneut von ihm ab. Mein sonst so effektiv bösartig angepisster Blick schien ihn nur noch mehr zu berzirzen…-Allein das sagt schon viel über einen Menschen aus…Lebensmüde much?!

Um Fassung zu wahren und meine gute Kinderstube nicht zu vergessen, beschloss ich, ein letztes Mal kommentarlos Abstand zu schaffen und meine Musik etwas lauter zu drehn. (genaugenommen hab ich die Musik lauter gedrückt, aber das sagt man ja nicht so…)

Scheinbar war auch das noch nicht deutlich genug.

Just als meine (derzeit stark verkürzte) Zündschnur endgültig Feuer fing, stand er auf, um den (leider zum Stillstand gekommenen) Zug zu verlassen. Durch die geöffnete Tür. Nochmal leider.

Schade… ich hatte mich schon ein bisschen drauf gefreut, ihm zu erläutern, wie unfassbar unhöflich und penetrant seine überaus unsympathische Art doch ist.

Eigentlich hab ich mich dann auch mehr über mich selbst geärgert.
Ich bin schon groß…und trotzdem denke ich in solchen Situation, obwohl meine Halsschlagader zu Bersten droht, doch meist noch zuerst daran, dass es dem Gegenüber unangenehm sein könnte, darauf angesprochen zu werden, dass er sich -für meinen Geschmack- definitiv zu weit in meinem Tanzbereich befindet.

Da trifft gute Erziehung auf geballte soziale Inkompetenz in Kombination mit vollständiger Merkbefreitheit.

Man fragt sich: Was geht wohl in einem solchen Menschen vor?!
-Wahrscheinlich findet er es einfach toll, menschliche Nähe zu spüren…

Ich kann allerdings versichern, dass die Chancen des nächsten Sympathnix, der mir auf die Pelle rückt, eine verbal schmerzhafte Portion davon zu bekommen, nicht allzu schlecht stehen.

Dank guter, und nicht zuletzt lauter, Musik, konnte ich meine normale Betriebstemperatur recht schnell wieder herstellen, und als mir die Bäckereifachverkäuferin, entschuldigend mit den Schultern zuckend, mitteilte, dass die Wurst aus ist und sie mir ‘ansonsten wirklich gern ein belegtes Brötchen gemacht hätte’, konnt ich mir ein leises Glucksen schon nicht mehr verkneifen.
Unter (für mich) normalen Umständen hätte ich gefragt, wo sie hin ist, aber so weit war ich dann doch noch nicht.

Seit gestern bin ich endgültig sicher:

Musik rettet Leben! Ganz ohne Flachs! -War das nicht auch das, woraus die zukünftige Königin Gold spinnen sollte, u dafür Rumpelstilzchen ihr Erstgeborenes versprach? Ach nee..das war Stroh.

A propos ‘Stroh’..Ach nein, lieber doch nicht…
Mehr als genug wirres Zeug für heute!
sagt die Kathrin

Jun 15

Mittwoch

Hier im Blog wird ja in der Regel mehr so gemeckert, wenn’s mal nicht so läuft, wie es denn eigentlich sollte.

Da hab ich mir gedacht, ich versuche mal den Spieß etwas rum zu drehen und blogge mal, was denn so bei mir los ist, wenn es mir mal gut geht. War gar nicht so einfach…!

Im Grunde würde ich mich, auch als ITler, eher zu den fröhlicheren Menschen zählen. Eigentlich gerade deswegen. Zwar mime ich von Zeit zu Zeit gerne den Eigenbrödler, aber im Grunde bin ich viel lieber mit ein paar netten Leuten unterwegs, die genauso kaputt sind wie ich.

Mein Job in der IT-Branche bereitet mir sehr viel Freude. Die Arbeitszeit ist zu lang, aber das ist ja immer und überall so und Stress gibt es mal mehr und mal weniger als mehr, also viel. Von daher kann ich mich jetzt nicht wirklich beschweren ;-) Die Atmosphäre innerhalb einer IT-Abteilung kenne ich so glaube ich eigentlich aus keinem anderen Segment. Sie ist einfach einzigartig. Wahrscheinlich, weil man sich in einem Haufen von Nerds einfach auch am wohlsten fühlt.

Ich bin gerade dabei einen regelrechten Traum zu erfüllen, der mich schon seit mehreren Jahren begleitet und zwar mache ich gerade noch den Motorradführerschein. Erst war ich mir gar nicht so sicher, ob ich nicht sogar “Angst” davor hätte, auf eine Maschine zu steigen, aber jetzt nach den ersten Fahrstunden, finde ich es einfach nur noch große Klasse auf dem Motorrad! Wenn ich fertig bin werde mir schnellstmöglich ein Motorrad kaufen und dann vielleicht auch nochmal berichten, wie das denn so ist.

Dann wäre da noch die Frau, die mich schon seit längerem im Leben begleitet, mit der es noch nie so richtig funktionieren wollte. Trotzdessen haben wir über die Jahre hinweg irgendwie immer wieder zueinander gefunden. Genau genommen dürfte das jetzt so der dritte Anlauf sein, vielleicht auch der erste ernstzunehmende. Auf jeden Fall  fühlt es sich jetzt irgendwie anders an als früher. Es fühlt sich in gewisser Weise an, wie eine faire Chance, um das mal möglichst wage zu umschreiben. Das war in der Vergangenheit nicht so und wahrscheinlich waren wir beide noch nicht bereit füreinander. Jeder hat an sich gearbeitet und sich weiterentwickelt in seinem Sein. Manch ein Außenstehender wird die Aktion wahrscheinlich schon veruteilen, aufgrund der Tatsache, dass es der dritte Anlauf ist.  Aber da können sich dann wirklich Andere einen Kopf drum machen, ich nicht. Für mich funktioniert das Ganze und es fühlt sich sehr gut an!

Tut mir jetzt ein bisschen leid, dass ich den ein oder anderen Leser etwas enttäuscht habe mit diesem Beitrag, aber es gibt akut einfach nichts zu meckern!

Weil es gerade doch thematisch noch etwas hierrein passt, wollte ich mich auch nochmal bei Missmotz für diesen Beitrag im Blog “missmotz.de” bedanken.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass im nächsten Beitrag wieder vermehrt gemotzt wird ;-)

Vielleicht kann @kaOz ja noch von ihrer gestrigen Begegnung mit Menschen erzählen.

Jun 09

Donnerstag

Problem:

Hat man ein InfoPath Form mit Code hintendran, wird dieser standardmäßig als Projekt-Datei im Verzeichnis des Users abgelegt.

Beispiel:

C:\Users\<Benutzername>\InfoPath-Projekte\Projektname\meinProjekt.csproj

Beim Speichern, wird der Code in eine DLL kompiliert und in das Formular gepackt. Ohne diesen Ordner kann InfoPath das Formular also nicht mehr mit Code versehen.

Lösung:

Wenn man nun weiß, dass sich hinter einer InfoPath.xsn eigentlich ein cab-Archiv verbirgt, kann man die Dateiendung anpassen und sich die DLL aus dem Archiv extrahieren.

Mit Hilfe des “.NET ReflectorDisassemblers kann man sich dann aus der DLL die Projekt-Datein wiederbeschaffen! Das Tool funktioniert stand-alone und kann auch als Add-In in Visual Studio integriert werden. Das exportieren der Dateien war bei meinem Test auch mit der 14-Tage-Testversion möglich. In der kleinen Version als stand-alone Applikation kostet es aber auch nur schmale 25€. Den meisten Entwicklern dürfte eine solche Desaster-Recovery schon so viel wert sein ;-)

Wenn man die Dateien hat, kann man sie einfach wieder mit dem Formular in InfoPath verknüpfen.

Leider ist die Übersetzung m.E. nicht ganz lupenrein.

Beispiel (C#):

// aus
int i = 1
switch (i)
{
case 1: doSomething; break;
case 2: doNothing; break;
}

// wird
switch (1)
{
case 1: doSomething; return;
case 2: doNothing; return;
}

An dieser Stelle sind das nur “Schönheitsfehler”, man sollte aber auf alle Fälle nochmal über den Code schauen, bevor man ihn wieder irgendwo einbaut.

Aber auf jeden Fall ist das in meinen Augen besser, als keinen Code mehr zu haben ;-)
Noch als Anmerkung:

Theoretisch müsste es auch möglich sein, die DLL aus einer Vorgängerversion des Formular wieder in das cab-File zu packen, wenn man keine Änderungen am Code vorgenommen hat und auch in Zukunft nichts verändern möchte. Ist aber etwas tricky denke ich und InfoPath wird jedesmal meckern, weil er die Projekt-Dateien nicht findet.

Jun 03

Freitag

Wer einen O2-Tarif mit Internet-Pack-Option (Handy-Surf-Flatrate) hat, kann mit der “Mein O2″-App aus dem Android Market einige Frei-SMS verschicken.

Die Option in der App nennt sich Web2SMS und das Kontingent wird zu jedem Ersten des Monats wieder aufgefrischt.

Bei meinem Internet-Pack-M Plus sind das jeden Monat 50 freie SMS und mit meinem O2 o-Tarif spare ich damit jeden Monat 7,50€ (0,15€/SMS).

Versenden muss man wohl direkt aus der App, oder über die O2-Webseite. Verschickt man per App, findet man die abgesendeten Messages aber auch in Android’s hauseigener SMS-App.

Eigentlich eine coole Sache, wie ich finde…