Jun 23

Dienstag

In Anlehnung an meinen letzten Beitrag über “Zehn Dinge aus meinem Alltag, die ich Hasse“, habe ich diesmal acht Obstsorten zusammengetragen, an denen man noch Einiges verbessern könnte, vor Allem, was die Handhabung betrifft.

Trauben, die gleich mehrere große Kerne haben, damit die Wahrscheinlichkeit einen beim Kauen zu treffen ins unermessliche steigt. Nach dem Verzehr hat man einen, wie ich finde, höchst merkwürdigen, bitteren Geruch an den Händen, der sich nur schwer, mit viel Seife, abwaschen lässt.

Nektarinen, die so saftig sind, dass einem die Brühe am Arm herunter, in den Ärmel des Pullis, läuft. Meistens esse ich die dann, aus Zeitgründen, über dem Spülbecken in der Küche. Im “Halbstehen” an der Arbeitsplatte angelehnt, in einem herrlichen Ambiente von dreckigem Geschirr. Wobei mir dann meistens einfällt, dass eigentlich die Spülmaschine noch ausgeräumt werden müsste.

Bananen, die sich nicht am oberen Zipfel öffnen lassen, wo die Natur es vorgesehen hat, sondern, nach mehrmaligem Versuchen, total vermatschen.
Tipp: Unterhalb des Zipfels mit dem Fingernagel eine Sollbruchstelle durch kurzes Einritzen erzeugen, dann klappt es auch mit dem Schälen! ;)

Manche Leute mögen auch die Fäden nicht, die nach dem Schälen noch zurück bleiben, und müssen diese mühsam einzeln abziehen. Da gehöre ich aber zum Glück nicht dazu.

Äpfel, die von außen ganz rot und saftig aussehen und sich dann als mehlig entpuppen. Da könnte ich ja die Krise kriegen und wünschte, ich hätte nie rein gebissen. Ansonsten sind sie aber eher als harmlos einzustufen.

Kirschen. Naja für’s Entkernen gibt es ja mittlerweile recht viele Hilfsmittel, die auch schnell zum Erfolg führen. Jedoch gibt es hier ganz andere Tücken.
Zum einen scheint es der Fall zu sein, dass gerade diese Frucht sehr häufig von Würmern und Schädlingen befallen ist. Das merkt man meistens erst nach dem sorgsamen Öffnen. Bääääh!
Zum Anderen führt der übermäßige Genuss unweigerlich zum altbekannten Bauchweh. Man sollte die Menge von daher nicht unterschätzen; ein Kilo bleibt ein Kilo, egal wie klein die Frucht ist ;-)

Kiwis, die bei mir, wie auch bei vielen anderen Leuten zu einem brennenden Ausschlag auf der Zunge und um den Mund führen können. Durch welche Stoffe das ausgelöst werden kann, weiß ich leider nicht, da ich noch nie einen Allergietest mit gemacht habe.

Ananas esse ich eigentlich ganz gerne vom Geschmack her. Fast in jedem Supermarkt kann man sie fertig geschnitten und frisch verpackt erwerben. Leider musst ich als Kind, meistens Nachts, davon erbrechen. Somit habe ich keine gute Erinnerung an die Frucht, was auch heute noch etwas mit schwingt und mich in der Regel davon abhält sie zu konsumieren.

Mango. Einst eine meiner liebsten Früchte, finde ich sie heutzutage, da man nun selbstständig Jagen und Sammeln muss, viel zu umständlich zu schälen. Diese Erfahrung musste ich leidlich erleben, als wir einst versucht haben, sechs Mangos für eine Mango-Cremé als Nachtisch zu zubereiten.
Aufgrund der Form des Kerns, der quasi der gesamten Länge nach die Frucht ausfüllt, fällt es schwer ein Messer direkt so anzusetzen, dass man ihn geschickt vom Fruchtfleisch trennen kann. So muss man sie zuerst im Ganzen schälen, wodurch sie sehr glitschig wird, und erst dann kann man Stück für Stück weiterarbeiten.
Wer eine andere Technik kennt, kann diese gerne in den Kommentaren niederschreiben. Ich bin für jede Hilfe dankbar, die meine Finger verschont ;-)

Mai 12

Montag

Für etwa einen Liter nimmt man…

  • 3 reife Bananen
  • 6-7 Teelöffel Ovomaltine
  • Frische Vollmilch
Alles zusammen in ein ausreichend großes Gefäß geben und dann mit dem Pürierstab mixen.
Kühl servieren; am besten vorher ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.