Mai 25

Montag

Manchmal fragt man sich auf Twitter:

“Friend or fo(e)llower?” ;-)

Apr 28

Dienstag

Eigentlich habe ich mir immer vorgenommen, nach außen hin, keine politischen Statements abzugeben, egal in welcher Form auch immer.

Das ist leider garnicht so einfach, wie ich letztens erst wieder feststellen musste.

Wie viele sicherlich wissen, bin ich viel auf Twitter unterwegs. Dort kommt es oft auch zu mehr oder weniger politischen Diskussionen. Auch haben sich viele Parteien zum Ziel gesetzt, dort vertreten zu sein, um ihre parteilichen Ziele nach außen zu tragen. Das ist ja an sich nichts schlimmes.

Trotzdem widerstrebte es mir jemandem zu followen, der sichtlich einer bestimmten Partei angehört. Warum kann ich nicht einmal genau sagen. Ich schätze, ich ziehe es einfach vor, mich politischen Ideologien zu entziehen. Natürlich habe ich auch eine politische Meinung, wie sie auch jeder haben sollte. Doch sehe ich mich dadurch noch lange nicht mit einer Partei verbunden.

Ein weiterer Punkt, an dem ich gezögert habe, war das Zensursula T-Shirt, das zur aktuellen Debatte um die Internet-Zensur angeboten wird. Ich fand das Shirt und auch die Idee dahinter eigentlich ganz gut. Gerade als Person, die mit dem Internet aufgewachsen ist und natürlich aufgrund meines Berufes, sehe ich es sehr kritisch, was dort geschieht. Aber ich möchte nicht auf der Straße von Passanten angesprochen werden, warum ich gerade dieses Shirt trage, um mich dann politisch rechtfertigen zu müssen. Das können andere viel besser. Zudem kommt: Wer durch ein Shirt noch darauf aufmerksam gemacht werden muss, worum es geht, der hat den Zug meiner Meinung nach sowieso schon verpasst.

Wenn mich jemand zu einem Thema befragt, dann habe ich eine Meinung, diese ist aber in der Regel nicht politischer Natur. Auch wenn manche das vielleicht gerne hinein interpretieren.

Warum genau ich so eingestellt bin, kann ich auch noch kurz erläutern:
Und zwar tagten auch schon in Freundeskreisen politsche Debatten, in der jeder seine Meinung kund tat. Im Endeffekt dreht man sich mit den Argumenten im Kreis und man ist vielleicht auch noch erschüttert, dass selbst enge Freunde, subjektiv betrachtet, eine andere Vorstellung von politischen Themen haben, als man selbst. Da wäre es mir vielleicht doch lieber gewesen, wenn die Gespräche nicht stattgefunden hätten. Denn diese können den Blickwinkel zu einer Person unter Umständen gravierend verändern und in ein deutlich schlechtes Licht rücken.

So viel dazu! ;)

PS.: Wer am Ende dieses Textes immernoch denkt: “Na toll wieder so ein Jugendlicher, der nicht wählen geht, weil er keine Ahnung hat, was in der Politik abgeht.” Naja derjenige hat den Text einfach noch nicht verstanden, würde ich behaupten. Einfach nochmal lesen, vielleicht hilft’s!

Apr 07

Dienstag

Am Donnerstag, den 2ten April fand die erste pl0gbar in Kaiserslautern statt.

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Kommen wir mal direkt zu den Fakten:

  • Von neun mehr oder weniger “festen Zusagen” erschienen sieben Teilnehmer!

Diese teilten sich, wie folgt auf:

  • Pfälzer 4:3 Saarländer
  • Jungs 5:2 Mädels

An der Verteilung der Geschlechter müssen wir also wohl noch etwas arbeiten ;-)

Auf jeden Fall kann man die pl0gbar als vollen Erfolg verbuchen. Gerade weil ich Anfangs eher skeptisch war, was die Anzahl der Teilnehmer betrifft, war ich zu guter Letzt angenehm überrascht! In Kaiserslautern ist eben doch mehr los, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Zwischen den Teilnehmern hat es direkt “gefunkt”. Man bewegt sich eben doch irgendwo auf einer gemeinsamen Basis, auf der sich sehr gut Freudschaft und Kollegialität aufbauen lässt. Aussagen wie “Wo hast Du den/die kennengelernt? Im Internet???” gelten als altbacken und gehören nun auch offiziell der Vergangenheit an. Lange Gesprächspausen gab es kaum, immer wieder haben verschiedene “Redner” das Wort ergriffen und einen regen Austausch angezettelt.

Nicht bereut habe ich auch, dass ich für unser erstes Treffen eine Location ausgewählt habe, in der kein WLAN-Zugang verfügbar war. Bis auf obligatorische Handys wurden keine weiteren Gadgets ausgepackt, was von allen Besuchern sehr begrüßt wurde.

 

Diskutiert wurden nicht nur technische Themen, wie Bloggen, Twittern, Laptops, sondern auch Wein, Kochen, Küchen und Architektur ;)

Zum Abschluss dieses Beitrags noch ein paar Eindrücke, die nach der Veranstaltung geäußert wurden:

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Weitere Meinungen und Info’s zur pl0gbar gibt es bei @Ultes und Harald und natürlich im Mixxt-Netzwerk.

PS.: Es muss nicht immer Wein sein ;-P

Sep 14

Sonntag

Synonyme in der Moderne

geschrieben von Lenny um 15:44 Uhr.

Erst letztens habe ich auch gelernt, dass “Wir sollten mal öfters was unternehmen” ein Synonym ist für folgenden Satz aus dem Business-Bereich: “Sie brauchen uns nicht anzurufen, wir rufen Sie an!”.
Das ist schade, aber wohl eine Wandelung unserer Zeit.

Wie dem auch sei. Hab ich schon erwähnt, dass unsere Senseo hier eine neue Stufe erreicht hat? Nein? – Ok, wir haben jetzt Kaffee-Pads von Lavazza, sehr lecker und kosten vorneweg mehr als alles andere, was wir bisher getestet haben. ;D

Jul 28

Montag

Freundschaft

geschrieben von Meikchen um 11:19 Uhr.

Aus gegebenem Anlass über die Freundschaft:

Was wäre das Leben ohne Freunde? Richtig… nichts! Denn: mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse teilen, wenn nicht mit unseren Freunden!?!

“Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.” Um mich mal den Worten Ralph Waldo Emersons zu bedienen. Natürlich ist es nicht immer leicht, ein Freund zu sein…doch wenn man es recht bedenkt: mit ein kleinwenig Anstrengung sollte es einem doch gelingen. Darunter zählt auch, sein Gegenüber mit all seinen kleinen Macken, Ecken und Kanten so zu mögen bzw. anzunehmen, wie er ist…

Es ist von Natur aus auch schon immer so, dass Menschen ihre Freunde einteilen: es gibt auf dieser Welt (so hab ich mir sagen lassen) Smalltalkbekanntschaften (zählen die überhaupt zur Kategorie „Freunde“??), „normale“ Freunde (was auch immer DAS ist!), gute Freunde und beste Freunde. Doch wenn wir ehrlich sind: Was bringt uns eine solche Einteilung?

Meiner Meinung nach nicht viel, denn entweder sind die Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, Freunde oder eben nicht! Die Steigerung „gut, besser, am Besten (oder doch Paulaner?!) kann man einfach nur auf Bier anwenden…und in diesem Falle würde es sicherlicht nicht Paulaner werden! Bei Freunden sind solche Einteilungen fehl am Platz!

Wer reflektiert, ohne sich selbst zu bescheißen, wird merken, dass die Menschen, die man selbst vormals als „beste/bester“ bezeichnet hat, oftmals längst keinen Platz mehr im jetzigen Leben haben. Das kann viele Gründe haben… meistens lebt man sich im Laufe der Zeit jedoch schlichtweg auseinander. Deshalb die Gründe in seinem Gegenüber zu suchen, oder gar die eigenen Unzulänglichkeiten auf die andere Person zu projizieren, zeugt nicht gerade von geistiger Reife, doch auch diese Art von Menschen soll es geben. Es ist nun mal eben immer leichter, anderen den schwarzen Peter unterzumauscheln, als die Suppe, die man sich selbst eingebrockt hat, auszulöffeln.

Seinen eigenen Status als Freund kann man auch nicht dadurch „aufpolieren“, indem man andere Freunde herabsetzt, grundlos kritisiert, stalkt oder beleidigt… (erst recht nicht, wenn man diese gar nicht kennt!) Aber na ja…alles soll vorkommen in dieser großen, verrückten Welt! Kann man machen nix, oder wie war das?! Selbst Blaise Pascale wusste davon ein Lied zu singen als er sagte: „Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüssten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe“

Doch sei es wie es sei, ich schließe mich Marcus Tullius Cicero und seiner Aussage

„Das schönste Geschenk, das die Götter den Menschen verliehen, ist die Freundschaft.
Mögen manche auch den Reichtum, die Macht, die Ehre oder die Gesundheit preisen,
ich ziehe Freundschaft und Weisheit allen anderen Gütern vor.
Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch am meisten nach Freundschaft.“

an.

Ohne Freunde, sind wir nichts auf dieser Welt! Mit wem sollten wir unsere Freude, unsere Sorgen und unsere Geheimnisse…schlichtweg unser Leben teilen, wenn nicht mit ihnen?!
Deshalb bin ich froh, dankbar und stolz, so tolle Freunde auf diesem Planeten gefunden zu haben! Ich würde sie / euch für kein Geld dieser Welt mehr hergeben wollen!