Jun 03

Freitag

Wer einen O2-Tarif mit Internet-Pack-Option (Handy-Surf-Flatrate) hat, kann mit der “Mein O2″-App aus dem Android Market einige Frei-SMS verschicken.

Die Option in der App nennt sich Web2SMS und das Kontingent wird zu jedem Ersten des Monats wieder aufgefrischt.

Bei meinem Internet-Pack-M Plus sind das jeden Monat 50 freie SMS und mit meinem O2 o-Tarif spare ich damit jeden Monat 7,50€ (0,15€/SMS).

Versenden muss man wohl direkt aus der App, oder über die O2-Webseite. Verschickt man per App, findet man die abgesendeten Messages aber auch in Android’s hauseigener SMS-App.

Eigentlich eine coole Sache, wie ich finde…

Jul 07

Dienstag

Die Anfangs-Euphorie war sehr groß, doch nach nunmehr einem Jahr kann ich sagen, dass das iPhone für mich leider nicht alltagtauglich ist.

Auch jetzt mit iPhone OS 3.0 treten meiner Meinung nach immer noch die selben nervigen Fehler, bzw. Ungereimtheiten auf.

An dieser Stelle möchte ich noch ausdrücklich betonen, dass sich die Erfahrungswerte anhand des ersten iPhone’s (Apple Original iPhone) ergeben haben.

Beispiele, die mich am meisten stören:

Ich telefoniere sehr wenig, wenn dann werde ich meistens angerufen. Das Klingeln ist seitens t-mobile recht kurz eingestellt, d.h. es geht recht früh die Mailbox dran. Kann man umstellen lassen, ok. Aber wenn ich dann kurz vor knapp annehmen möchte und meinen Finger wohl in der Eile, nicht richtig über den “Slider” bewege, nimmt es den Anruf nicht an.

Die Leute, die bei mir anrufen scheinen das zu wissen und rufen meistens dann an, wenn ich im SuperMarkt noch an der Kasse stehe und dabei bin, meinen Geldbeutel wieder einzuräumen. Danke dafür! ;-P

Wie schon erwähnt, telefoniere ich nicht so oft, sondern tippe eher SMS. Die sogenannte “Worterkennung” ist m.E. ein Witz. In vielen Blogs und Foren wurde darum gebettelt, diese wieder abschalten zu können. Dann habe ich also ein Handy in der Hand, was mehrere hundert Euro kostet und nichtmal etwas T9-mäßiges bietet. Für mich völlig unverständlich, wie man so etwas dulden kann.
Auch muss man sagen, dass die virtuelle Tastatur etwas träge reagiert, im Vergleich zu einem normalen Tastenfeld mit ordentlichem Druckpunkt. Von daher würde ich zum Tippen wieder ein Tastenfeld bevorzugen.

Eine zwei-Megapixel-Kamera ohne Fotolicht. Eigentlich kein Kriterium für ein Handy, aber ich muss zugeben ich benutze sie sehr oft, von daher wollte ich es doch mit anführen. Selbst 50€-Handys von der Konkurrenz können das besser.

Die Akkulaufzeit von etwa einem Tag bei normaler Nutzung ist geradezu lächerlich. Bei “normaler Nutzung” meine ich: 1 Kurztelefonat, 3-4 SMS, kein WLAN, E-Mails abrufen, kurz mal was googlen.

Wenn ich dann zusätzlich noch ein paar Bilder für’s Social-Networking hochlade, kann ich damit rechnen, dass schon Abends, wenn ich mich aus dem Haus begeben will, der Akku schlapp macht.

Gerade am Wochenende, wo ich viel Unterwegs bin,  ist das sehr nervig. Wenn man sein iPhone-Ladekabel nicht dabei hat, ist man sowieso aufgeschmissen, da die meisten Hersteller dazu übergegangen sind normale MiniUSB-Kabel zu nutzen.

Warum warte ich nicht noch etwas und hole mir ein 3GS?

Da mittlerweile viele andere Provider auch echte Flatrates zu fairen Preisen anbieten, sehe ich keinen Grund, meinen Vertrag mit T-Mobile, der im April ausläuft, zu verlängern.

Die Videofunktion des 3GS wäre sicherlich Interessant, aber das kann jedes andere Handy auch. Dazu wurde die Kamera auf drei Megapixel angehoben, wo es doch schon 5-8MP Produkte bei der Konkurrenz gibt. Natürlich machen viele Megapixel noch kein gutes Bild aus. Tatsache ist aber, dass beispielsweise mein derzeitiger Favorit, das Samsung i8510, mit 8MP und LED-Fotolicht, einfach deutlich bessere Bilder macht.

Einigen Berichten zu Folge, wurde die Akkuleistung verbessert. Im Gegenzug jedoch, hat man auch die Prozessorleistung erhöht. Die daraus resultierende Akkuleistung kann also nicht “deutlich besser” sein, so wie ich es mir erhofft hatte. Ich hätte einfach gerne wieder ein Handy, das annähernd eine Woche lang hält oder zumindest mal ein langes Wochenende übersteht.

Mai 22

Donnerstag

Gestern Nacht hat es mich mal wieder voll erwischt. Kathrin und ich waren auf dem Weg zu mir nach Hause…

Etwa 200 Meter nachdem wir die Autobahnausfahrt genommen haben, meldet sich der Bordcomputer mit einem Warnhinweis in roter Schrift: “Reifendruck Überprüfen [...]“. Zuerst denkt man natürlich, der Computer habe einen Fehler, denn das Auto fuhr ja einwandfrei über die Autobahn, bestimmt handelt es sich dabei um einen technischen Fehler.

Da der Teufel ja oftmals im Detail steckt, habe ich mich aber dennoch entschlossen direkt anzuhalten und mal nach dem Rechten zu schauen. Es hat sich auch sofort eine Bushaltestelle zum Halten angeboten. Schon als ich den Blinker Richtung Haltebucht gesetzt hatte und das Fahrverhalten des Wagens immer schwammiger wurde, wurde mir dann doch klar, dass es sich in der Tat um einen platten Reifen handelte. Am hinteren rechten Reifen war kein Hauch Luft mehr zu erkennen.

Sogleich machte ich mich auf zum Kofferraum, um mir die Anleitung zum TIREFIX-Kit anzuschauen. Nun steht man also da Nachts um halb eins und schaut sich bei etwas halbherzigem Licht diese Anleitung, mit viel zu kleinen Abbildungen und kurzen Sätzen, an. Noch nicht ganz Herr meiner Lage machte ich mich daran das Gerät, bestehend aus einem 12V-Kompressor und einer Flasche “Tire-Repair-Flüssigkeit”, zusammen zu bauen.

Das Prinzip ist recht einfach, der Kompressor wird an den Zigarettenanzünder angeschlossen und gestartet. Verbunden mit der Flasche pumpt er nun die Abdichtflüssigkeit in den Reifen. Man soll die Pumpe etwa 5 Minuten laufen lassen, danach ist die Flüssigkeit schon komplett im Reifen. In der Beschreibung findet man leider keine genaue Erklärung, was zum Erstarren der Flüssigkeit führen soll. Hitze? Luftdruck? Wartezeit? – Man weiß es nicht genau.

Während das Gerät anfing den Reifen aufzupumpen, konnte ich derweil die Stelle ausmachen, aus der die Luft, gut hörbar, wieder austrat. Zum Glück handelte es sich nur um ein kleines Loch und ich schöpfte wieder etwas Hoffnung, die Nacht noch nach Hause zu kommen.

Nach dem ersten Versuch hatte ich laut Kompressor etwa 1,8-2 Bar erreicht, was laut Beschreibung ausreicht, um weiter zu fahren. Als ich nun versuchte den Schlauch des Kompressors vom Ventil des Reifen zu lösen, trat plötzlich wieder Luft aus dem Pannen-Loch. Meine Hoffnungen verschwanden wortlos.

Daraufhin habe ich dann nochmals den Motor gestartet, um etwas hin und her zu fahren, damit sich die Abdichtmasse etwas verteilen kann. Beim zweiten versuch den Reifen wieder mit dem Kompressor aufzupumpen ist aus dem Loch dann die dünnflüssige weiße Masse ausgetreten. Hilft also auf den ersten Blick nicht wirklich und ich wurde nur noch skeptischer, was die Wirkungsweise dieses Pannen-Sets betrifft.

Zum Schluss kam mir dann nochmals der Gedanke, den Reifen so zu drehen, dass das Loch genau unten zum Boden gerichtet ist und so noch einige Minuten länger zu warten, bis sich die Flüssigkeit erhärtet. Hoffentlich.

Nach weiteren zehn Minuten Wartezeit habe ich dann den finalen Versuch mit dem Kompressor gestartet, wobei ich bis etwa 3 Bar gekommen bin. Daumendrückend löste ich abermals den Schlauch vom Ventil und hatte Glück! Alles bleib an Ort und Stelle. Beim Losfahren war einem schon etwas mulmig zu Mute. Mit aberwitzigen 50km/h machten wir uns auf den Heimweg über etwa 12km Landstraße.

Insgesamt hat die Prozedur etwas mehr als eine halbe Stunde in Anspruch genommen. Ich persönlich hätte ich dieser Zeit lieber einen (echten) Reifen gewechselt. Aber ich muss auch zugeben, dass mein Vertrauen in das repair-kit doch wieder etwas zugenommen hat, da heute Morgen noch genauso viel Luft im Reifen ist, wie in der Nacht des Unglücks.

Als ich dann zu Hause die Tür rein kam, habe ich vor Freude noch mein Handy fallen lassen. Seit dem hat es seinen ersten Macken an der Ecke… *seuftz*
iPhone first Crack