Sep 08

Dienstag

Twitterdays & Co.

geschrieben von Lenny um 10:34 Uhr.

Inspiriert durch einen Artikel auf internetblogger.eu, wollte ich mich auch mal dem Thema Twitterdays & Co. zuwenden.

Nachdem sich Hashtags, mit denen man Postings Kategorisieren und Taggen kann,  nicht nur auf Twitter, sondern auch auf anderen Social-Plattformen etabliert hatten, war es nur eine Frage der Zeit, bis man darauf kam, bestimmte Wochentage mit einem eigenen Thema zu versehen.

Vergleichen würde ich dieses Phänomen gerne mit einem Flashmob. Auch hier lebt die meist spontane Aktion vom Mitmachen der Leute und weil das Alles so toll war, wird es natürlich noch oft wiederholt werden.

Durch die Regelmäßigkeit der Themen-Tage an einem festgelegten Wochentag, kommt es zu einem ungezwungenen Miteinander. Jeder kann, muss aber nicht teilnehmen und wenn jemand will, aber nicht kann, muss er nur eine Woche abwarten ;)

Meines Wissens werden folgende Tage zelebriert:

  1. #musicmonday, #unfollowmonday
    • Musik-/Unfollow-Empfehlungen
  2. #techtueday, #titstuesday (vorallem auf Brightkite bekannt)
    • Technisches und etwas Ausschnitt wird gezeigt
  3. Mittwoch (?)
  4. #blackthursday
    • Kaufempfehlungen, Shopping-Guidlines
  5. #followfriday, #nakedfriday (Twitter & Dailybooth)
    • Follower-Empfehlungen; Viel Haut zeigen, aber nicht zu viel
  6. Samstag (?)
  7. #screengrabsunday (z.B. auf Flickr)
    • Ein Screenshot mit kurzem Kommentar zum Dekstop oder zur Anwendung

Ergänzungen könnt ihr gerne in den Kommentaren anhängen.

Jul 08

Mittwoch

Zeigt mir euren Lieblings-Smiley!

geschrieben von Lenny um 11:15 Uhr.

Heute ist mir mal aufgefallen, dass es einen Smiley gibt, den ich wohl sehr häufig verwende und zwar:

:-/

Meistens benutze ich den um irgendeinen Misstand auszudrücken. Kam aber auch schon vor, dass ich ihn nur ironisch gemeint habe. Wenn ich den immer so ernst meinen würde, wär ich wohl ganz schön bedrückt den ganzen Tag ;-)

Ein weiterer Smiley, der allerdings in fast jedem Satz vorkommt, ist…

 ;)

Ich schätze dieser wird einfach aus Gewohnheit überall angehängt. Werde versuchen das jetzt zu reduzieren und ihn nur noch sinngemäß einzusetzen!

Wie sieht das bei euch aus? Welche verwendet ihr sehr oft? Was wollt ihr damit ausdrücken?

Mai 25

Montag

Manchmal fragt man sich auf Twitter:

“Friend or fo(e)llower?” ;-)

Apr 28

Dienstag

Eigentlich habe ich mir immer vorgenommen, nach außen hin, keine politischen Statements abzugeben, egal in welcher Form auch immer.

Das ist leider garnicht so einfach, wie ich letztens erst wieder feststellen musste.

Wie viele sicherlich wissen, bin ich viel auf Twitter unterwegs. Dort kommt es oft auch zu mehr oder weniger politischen Diskussionen. Auch haben sich viele Parteien zum Ziel gesetzt, dort vertreten zu sein, um ihre parteilichen Ziele nach außen zu tragen. Das ist ja an sich nichts schlimmes.

Trotzdem widerstrebte es mir jemandem zu followen, der sichtlich einer bestimmten Partei angehört. Warum kann ich nicht einmal genau sagen. Ich schätze, ich ziehe es einfach vor, mich politischen Ideologien zu entziehen. Natürlich habe ich auch eine politische Meinung, wie sie auch jeder haben sollte. Doch sehe ich mich dadurch noch lange nicht mit einer Partei verbunden.

Ein weiterer Punkt, an dem ich gezögert habe, war das Zensursula T-Shirt, das zur aktuellen Debatte um die Internet-Zensur angeboten wird. Ich fand das Shirt und auch die Idee dahinter eigentlich ganz gut. Gerade als Person, die mit dem Internet aufgewachsen ist und natürlich aufgrund meines Berufes, sehe ich es sehr kritisch, was dort geschieht. Aber ich möchte nicht auf der Straße von Passanten angesprochen werden, warum ich gerade dieses Shirt trage, um mich dann politisch rechtfertigen zu müssen. Das können andere viel besser. Zudem kommt: Wer durch ein Shirt noch darauf aufmerksam gemacht werden muss, worum es geht, der hat den Zug meiner Meinung nach sowieso schon verpasst.

Wenn mich jemand zu einem Thema befragt, dann habe ich eine Meinung, diese ist aber in der Regel nicht politischer Natur. Auch wenn manche das vielleicht gerne hinein interpretieren.

Warum genau ich so eingestellt bin, kann ich auch noch kurz erläutern:
Und zwar tagten auch schon in Freundeskreisen politsche Debatten, in der jeder seine Meinung kund tat. Im Endeffekt dreht man sich mit den Argumenten im Kreis und man ist vielleicht auch noch erschüttert, dass selbst enge Freunde, subjektiv betrachtet, eine andere Vorstellung von politischen Themen haben, als man selbst. Da wäre es mir vielleicht doch lieber gewesen, wenn die Gespräche nicht stattgefunden hätten. Denn diese können den Blickwinkel zu einer Person unter Umständen gravierend verändern und in ein deutlich schlechtes Licht rücken.

So viel dazu! ;)

PS.: Wer am Ende dieses Textes immernoch denkt: “Na toll wieder so ein Jugendlicher, der nicht wählen geht, weil er keine Ahnung hat, was in der Politik abgeht.” Naja derjenige hat den Text einfach noch nicht verstanden, würde ich behaupten. Einfach nochmal lesen, vielleicht hilft’s!

Mrz 14

Samstag

Auf meiner letzten Dienstreise, vom 10.03.-13.03., war ich spontan auf meinem ersten pl0gbar-Treffen in Hannover. Die Idee dahinter hat mich direkt überzeugt:

Alle (micro)Blogger der Stadt treffen sich (regelmäßig) in einer geeigneten Location, um über diverse Themen des Web 2.0 zu diskutieren und Meinungen, sowie Fachwissen untereinander auszutauschen.
-Also eine Art “Stammtisch” für WebGeeks?

Nein, denn das Tolle daran ist eigentlich, dass es nicht darum geht, möglichst große Töne zu spucken, sondern vielmehr soll das Ziel sein, Meinungen zu einem Thema zu bilden und auch anderen erlebte Eindrücke zu vermitteln. Um dies leisten zu können, muss man also nun wirklich kein Geek sein. Die Basis hierfür sind schlicht gemeinsame Interessen, die man nicht unbedingt an jeder Ecke wieder findet. Dazu gehören eben auch das Twittern, Bloggen, Social-Networking; aber auch Geo-Caching oder etwa Photographie. Wenn man beispielsweise an die Flickr-Community denkt, deren Ziel es schon lange nicht mehr ist, nur Bilder hochzuladen, damit andere diese anschauen können. Es darf also immer mehr interagiert werden und dies sollte man durchaus auch im realen Leben fortführen.

So viel dazu, aber was nun?

Innerhalb der letzten paar Wochen, habe ich des Öfteren erfahren müssen, dass es augenscheinlich nicht sehr viele aktive Blogger und der Gleichen in der Gegend um Kaiserslautern zu geben scheint. Wenn man etwas gräbt, wird man aber dennoch fündig und stößt auf eine nicht unerhebliche Menge von Leuten, mit denen man sicherlich den ein oder anderen Abend an Gesprächsstoff füllen könnte.

Daher liegt also die Idee nahe, auch hier in Kaiserslautern eine pl0gbar zu organisieren! Auf welche Art und Weise, diese stattfinden wird und wieviele Personen sich tatsächlich einfinden werden, steht natürlich zuerst mal noch in den Sternen. Aber ich werde mich auf jeden Fall im Laufe der nächsten zwei Wochen um die Planung einer ersten Veranstaltung bemühen; so viel Information also vorab.

Toll, dann haben wir eine pl0gbar, aber was dann?

Wohin das Ganze führt, liegt natürlich im Endeffekt an den Teilnehmern selbst. Ich halte es also nicht für sinnvoll jetzt schon irgendwelche Themen und Projekte vor zu definieren. Demzufolge möchte ich an dieser Stelle nur einige meiner ersten Ideen niederschreiben, ob es nun wirklich dazu kommen wird, hängt an der Bereitschaft der Teilnehmer…

Mögliche Ziele und Ideen:

  • Regelmäßige pl0gbar mit möglichst vielen Interessierten
  • Gemeinsame Fotosafaris durch KL, Flickr-Pool, etc.
  • Für die Zukunft: Umtrunk, Sommerfest, …
  • uvm.

Das war es fürs Erste von meiner Seite aus. Wenn nun jemand diesen Beitrag liest und sich angesprochen fühlt mitzumachen, dann nichts wie los und anfangen mich mit euren eigenen Vorschlägen zu bombardieren. Ich werde mich dann daran machen, eine Liste mit Interessierten zu erstellen, damit wir schnellstmöglich eine erste pl0gbar in Kaiserslautern auf die Beine stellen können!

Die pl0gbar ist natürlich nicht nur für Lautrer gedacht, sondern jeder der sich berufen fühlt mitzumachen, kann und sollte dies auf jeden Fall tun!

Am einfachsten erreicht ihr mich über Twitter (@weipah), oder über die Kommentare dieses Blog-Eintrags :)

Ganz wichtig: Spread the word! (via Twitter)