Sep 04

Dienstag

Goodbye Apple

geschrieben von Lenny um 18:39 Uhr.

Nachdem ich gestern im Mac App Store erfahren musste, dass Apple der Meinung ist, dass mein MacBook (late 2006) kein Upgrade auf Mac OS 10.8 (Mountain Lion) bekommt, habe ich beschlossen, dass das vorerst mein letztes Gerät von Apple war.

Mein MacBook ist in einwandfreiem Zustand, es hat keine Macken und macht keine Mucken. Der Intel Core 2 Duo ist voll 64-bit-fähig und die 4GB RAM sind m.E. vollkommen ausreichend für ein Laptop mit dem ich meistens nur im Netz surfe.

Aber Apple ist da ganz offenbar anderer Meinung. Die meinen, ich solle mir doch wieder ein schei*teures Gerät mit dem Apfel-Logo kaufen, von dem ich nicht weiß, wie lange sie es diesmal für “Up-to-date” bzw. “updatefähig” halten.

Begründungen und Spekulationen kann man viele lesen. Einige behaupten, den alten Prozessoren würden bestimmte Befehlssätze fehlen. Andere sagen, es hätte wohl etwas mit den verbauten Grafikchipsätzen zu tun. Mir selbst wäre aber keine bahnbrechende Neuentwicklung in der Prozessortechnologie bekannt, die unbedingt vom Betriebssystem unterstützt werden muss und schließlich alte Systeme ausgrenzt.

Neben der Uprade-Policy gibt es aber noch einen weiteren Aspekt, der mich dazu bewegt von Apple etwas mehr Abstand zu gewinnen…
Ich besitze nach wie vor kein iPhone, weil ich mit der Philosophie des goldenen Käfigs nicht konform gehe. Der Ansatz ist klug, denn Apple sagt, ich biete dir ein Gerät mit Features an und trage die Garantie dafür, dass sie funktionieren. Soweit, so gut. Nun gibt es aber viele Schnittstellen, wie z.B. Bluetooth, die das iPhone zwar inne hat, aber es werden dennoch nicht alle Profile in dem Maße unterstützt, wie man es von anderen Geräten her gewohnt wäre.

Jetzt weiß man aber aus Erfahrung, dass Bluetooth ein Miststück ist und nicht immer zu 100% hält, was es verspricht. Die Implementierung ist von Hersteller zu Hersteller qualitativ recht unterschiedlich. Das heißt, wenn ich zwei Geräte habe, die beide Bilder via Bluetooth übertragen können, heißt das noch nicht, dass ich tatsächlich auch ein Pairing und eine Übertragung zustande bekomme. Apple will diesem Umstand lieber aus dem Weg gehen, während andere Hersteller dem Anwender selbst die Entscheidung überlassen. Das kann natürlich auch mit viel Frust einher gehen; das muss man einfach so sagen.

Apple will neueste Technologien für Jedermann zugänglich machen. “Neueste Technologien” bezeichnet in diesem Falle, aber nur diejenigen, die sich schon bewährt haben und einwandfrei funktionieren.
Früher brauchte es für ein Smartphone ein Gewisses Maß an Geekness und Neugierde sich mit der Technik auseinandersetzen. Eben einen Nutzer, der auch mal etwas Frust wegstecken kann und eigene Wege ans Ziel findet. Mit dem iPhone war das etwas anders. Plötzlich waren alle nur noch Geeks und hipp und alle fingen an ihre Termin auf dem Handy zu planen. Nicht weil man es brauchte, sondern weil es eben ging. Naja, es ging vorher natürlich auch schon, aber keiner wusste wie,  oder aber es war schlichtweg nur zu umständlich. In der Usability hat Apple z.B. mit dem Vorschub der kapazitiven Displays schon viel für uns getan. Danke dafür.

Trotzdem bleibt mit iOS ein fader Beigeschmack, dass man nicht immer alles so nutzen kann, wie man will.

Bereits bei Mac OS 10.7 (Snow Leopard) hatte ich das Gefühl, dass Apple auch schon einen Käfig für die Raubkatze geplant hatte. Genauer gesagt mit der Einführung des “Mac App Store”. Aus diesem Store heraus kann man sich Software installieren (natürlich auch Vieles nur gegen Entgelt)  und das obwohl man sowieso Applikationen, wie gewohnt, direkt aus dem Internet beziehen kann.
Mit 10.8 Mountain Lion hat sich die Situation dann nochmal etwas verschärft. Denn nun wurde noch der “Gatekeeper” eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Feature, dass dafür Sorge tragen soll, dass nur signierte Anwendungen auf meinem Rechner installiert werden können.
Bisher scheint es noch so zu sein, dass man diese Funktion selbst steuern kann. Aber in meinen Augen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch für die Desktop-Systeme von Apple nur noch einen Store gibt, über den man seine Software beziehen kann. Ob man will oder nicht.

Zur Zeit bin ich am schauen, ob ich nicht auf ein Android-Tablet umsteige und komplett auf den Luxus eines Laptops verzichte.

Sep 24

Mittwoch

Evilsim[DOT]com meets Subversion

geschrieben von Lenny um 14:45 Uhr.

Heute habe ich es endlich geschafft mal wieder den Blog auf den neuesten Stand der Software zu bringen, mit allen Plugins.

In diesem Zuge habe ich dann auch entschlossen endlich auf Subversion (svn) umzusteigen, damit sollte der Upgrade-Prozess nur noch ein Klacks sein.

Im Codex-Verzeichnnis von WordPress findet man eine genaue Anleitung, wie man Subversion einrichten kann, um damit die Upgrades einzuspielen.

Subversion selbst ist eigentlich eine Anwendung von Entwickler, die es ermöglicht verschiedene Versionen einer Applikation bereit zu stellen. Wie auch in der Linux-Paket-Verwaltung (z.B. Aptitude), werden sog. “Repositories” bereitgestellt. Subversion ist in der Lage diese zu durchstöbern und kann eine bestimmte Version ausbuchen. Diese kann dann als Source Code zum Programmieren verwendet werden. Nachdem Änderungen vorgenommen wurden, kann der Entwickler diese wieder zurückspielen.
Man kann Subversion aber eben auch dazu nutzen, um fertige Projekte zu verteilen.

Wer mehr über Subversion wissen möchte, kann sich hier den Wiki-Artikel durchlesen.

Ansonsten…
…muss ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass seit gestern Abend keine Milch mehr im Haus ist und ich meinen Kaffee heute morgen “schwarz” trinken musste. Ich werde mich definitiv nicht an diesen Geschmack gewöhnen können! ;-)

Mrz 30

Sonntag

Upgrade auf WordPress 2.5

geschrieben von Lenny um 17:57 Uhr.

So, der Blog ist nun auf dem aktuellen Stand der Technik.

Hoffen wir mal, dass Alles so hält, wie es die Werbung verspricht ;-)